eHealth – Chancen und Risiken

Electronic Health oder kurz eHealth war das Thema der ersten Sendung von Wissenschaft kontrovers auf Radio Lora 92,4. Unter eHealth versteht man kurz gesagt den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in allen Bereichen des Gesundheitswesens. Die Protagonisten versprechen uns, dass damit gesundheitliche Präventionsmaßnahmen effektiver würden, Diagnosen treffsicherer und Behandlungen wirksamer. Aber ist dieses Versprechen realistisch? Und was ist mit den Risiken? Droht am Ende ein Gesundheitswesen, in dem Ärzte zu Randfiguren, Menschen immer gläserner und sensible Gesundheitsdaten von IT-Konzernen kommerzialisiert werden? Der Initiator des neuen Programmformats Wolfgang Goede und ich als Moderator diskutierten diese und weitere Fragen mit dem Arzt und eHealth-Experten Dr. Christoph Goetz und dem IT-Journalisten Arno Kral. Der Beitrag erschien am 30. Juni 2016 auf dem Programmplatz Spektrum. 

Sendungsmitschnitt eHealth auf Radio Lora vom 30. Juni 2016

Drogenkonsumräume auch in Bayern?

Bayern als Land und München als Stadt kommen in der jüngsten Statistik der Drogenbeauftragten der Bundesregierung besonders schlecht weg. Könnten Drogenkonsumräume das Problem entschärfen? Die Poltiik ist sich uneins, die Fronten verlaufen entlang der üblichen bekannten Linien.

Sendungsmitschntt vom 3. Mai 2016 auf Radio Lora 92,4 (Anmoderation Rufus Thiel)

Die Mogelpackung – nur wer bemogelt hier wen?

Am 19.7. erschien in der SZ nun zum zweiten Mal innerhalb relativ kurzer Zeit
ein Artikel zur ‘personalisierten Medizin‘. Der Autor stellt darin erneut die These auf,
dass es sich bei diesem Begriff um nichts anderes als eine PR-Strategie der Pharmaindustrie
und interessierter Wissenschaftler handelt. Untermauern tut er diese These leider nicht. Weiterlesen

Die Journalistin und ihr Virus

Ein Lehrstück für crossmedialen Medizinjournalismus

Mit zunehmendem Lebensalter tut sich bei der Suche nach Themen ein neuer Recherchepool auf: das persönliche Umfeld und schließlich man selbst. Da sind Todesfälle, schwere Erkrankungen, Aufenthalte auf der Intensivstation und viele weitere Ereignisse, die berichtenswert erscheinen. Mir persönlich geht es aber immer noch so, dass ich Enthüllungen über Freunde und Verwandte scheue und auch mich selbst nicht besonders gerne als Patient im Rampenlicht sehen würde.

Eine, die dieselben Bedenken hatte, sich aber mit Bravour darüber hinwegsetzte, ist die US-amerikanische Reporterin Meg Heckman. Weiterlesen

Eine Pressemitteilung mit “Pfiff”

Neulich – am 4. April – erhielt ich die Pressemitteilung einer der “führenden Versandapotheken Deutschlands”. Sie wurde verfasst von einer Agentur, die laut eigener Website “weiß, worauf es ankommt” und sich als “Botschafter eines fundierten Medizinjournalismus” versteht. “Wir schreiben wissenschaftlich fundiert, verständlich und mit Pfiff”, lässt man mich wissen. Nun ja. Weiterlesen