Ein Stück Heimat am Lebensende – Hospizbegleitung für Menschen mit Migrationshintergrund

Sollten sich junge Menschen schon mit ihrer Vergänglichkeit auseinandersetzen?
“Unbedingt. Einmal, weil keiner von uns weiß, wann ihm die Stunde schlägt. Aber auch deshalb, weil wir das Leben verpassen, wenn wir den Tod verdrängen.”

Dr. Andreas Weber, schweizer Palliativmediziner, in einem Interview mit der Zeitschrift “Mut”

Wie Menschen mit Sterben und Tod umgehen, hängt unter anderem von ihrer kulturellen Prägung ab. Wünsche und Bedürfnisse am Lebensende können sich daher erheblich unterscheiden, je nachdem ob jemand beispielsweise in Deutschland, in Russland oder in der Türkei aufgewachsen ist. Der Beitrag, der für Radio Lora produziert wurde, geht der Frage nach, worin diese Unterschiede bestehen und inwieweit palliativmedizinische Einrichtungen und Hospizdienste darauf eingehen können – oder sogar sollten.


Kommentare (1)
  • Wolfgang Feb 17 2020 - 22:06 Antworten

    Dreifach spannend: Wie gehen wir mit dem Tabu Tod um, wie andere Kulturen, was lernen wir von ihnen? Jetzt verstehe ich auch, warum Deutsche aus Kolumbien nach Deutschland zurückkehren, nachdem sie dort fast ein Leben lang gelebt hatten. Ein wichtiges transkulturelles Thema, bisher journalistisch wenig untersucht. DANKE, Günter Löffelmann!

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