Kernfusion: Energie-Dorado oder Milliardengrab?

In der Märzsendung von Radio Lora „Wissenschaft Kontrovers“ war Kernfusion das Thema. Professor Dr. Hartmut Zoom vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik IPP in Garching und der Technikhistoriker Simon Märkl diskutierten mit Wolfgang Goede und und mir welche Zukunft die Technologie hat. Eine schriftliche Zusammenfassung der Sendung finden Sie hier.

Sendung vom 7. März 2019 nachhören

Die Krise im deutschen Bildungssystem – Der Akademisierungswahn und seine Folgen

Akademisierungswahn – Julian Nida-Rümelin hat diesem Begriff durch ein Buch gleichen Namens zu einer größeren Verbreitung verholfen. Die Sendung bei Radio Lora 92,4 ging der Frage nach, inwieweit er auf die heutige Bildungslandschaft zutrifft. Weiter wurde thematisiert, welche Konsequenzen sich aus dem Trend hin zur akademischen Berufsausbildung ergeben und welche gesellschaftlichen und politischen Einflüsse dabei eine Rolle spielen. Als Gesprächspartner waren mit dabei, ein Professor für Biologie, Studentinnen der LMU und der TU München, ein KFZ-Meister, ein Bildungsforscher und eine Berufsberaterin.

Sendung vom 28. Februar 2019 nachhören

Transhumanismus – vom Homo sapiens zum Homo cyborgensis

Der Transhumanismus ist eine Philosophie – manche sagen auch eine Quasi-Religion – die den Menschen von seinen naturgegebenen physischen, kognitiven und psychischen Grenzen befreien will. Möglich werde dies den Transhumanisten zufolge durch Fortschritte vor allem in der Nano- und Biotechnologie sowie in den Computer- und Technikwissenschaften. Doch was ist die Motivation hinter diesem Ansatz? Ist sich der Mensch nicht mehr gut genug? Steckt gar der Wunsch nach Unsterblichkeit dahinter, wenn vom Upload des menschlichen Gehirns auf eine Computer-Hardware die Rede ist? Und was ist mit urmenschlichen Qualitäten, wie Bewusstsein, Charakter und Empathie? In dieser ‘Wissenschaft kontrovers’ Sendung vom 6. Dezember 2018 diskutierten Wolfgang Goede und Günter Löffelmann mit Professor Dr. Godehard Brüntrup von der Hochschule für Philosophie in München diese und weitere Fragen zum Transhumanismus.

Sendung vom 15. Oktober 2018 nachhören:

Rechtsextremismus in Bayern seit 1945 – eine Spurensuche

Rechtes Denken ist auf dem Vormarsch, das hat nicht zuletzt die bayerische Landtagswahl gezeigt. Um ein neues Phänomen handelt es sich dabei allerdings nicht unbedingt. Rechtsextremismus und -populismus sind in der Gesellschaft seit langem verankert, was sich ändert, ist die Art und Weise, wie entsprechende Haltungen und Handlungen zu Tage treten. In dieser von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien geförderten Sendung für Radio Lora 92,4 geht es darum, wie der Rechtsextremismus in Bayern nach 1945 wieder sichtbar wurde. Gesprächspartner waren

Dr. Bernhard Gotto
Historiker und seit 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München. Bernhard Gotto forscht u.a. über Gesellschaftsgeschichte im Nationalsozialismus, Verwaltungs-, Emotions- und Geschlechtergeschichte und lehrt an der LMU München. Seit 2016 koordiniert er ein Forschungsprojekt über Demokratische Kultur und NS-Vergangenheit – Personal, Prägungen, Politik in Bayern 1945-1975. Sein eigenes Arbeitsgebiet darin ist das Finanzministerium.

Birgit Mair
Diplom-Sozialwirtin und Mitbegründerin des Nürnberger Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB). Birgit Mair publiziert zum Nationalsozialismus, konzipiert und leitet Ausstellungen und Projekte gegen den Rechtsextremismus und begleitet Holocaust-Überlebende bei Zeitzeugengesprächen. Seit 2008 sitzt sie im Koordinierungsgremium der Allianz gegen Rechtsextremismus der Metropolregion Nürnberg.

Dr. Dirk Riedel
ist Historiker und hat 2009 am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin promoviert. Er hat mehrere Jahre an der KZ-Gedenkstätte Dachau gearbeitet und ist seit Ende 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bildungsabteilung des NS-Dokumentationszentrum München. In dieser Funktion war er auch an der Erarbeitung der Wechselausstellung “Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945” beteiligt.

Dr. Ulla-Britta Vollhardt
ist Historikerin und seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am NS-Dokumentationszentrum München. Sie kuratierte u.a. die Wechselausstellung “Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland nach 1945”, die 2017/18 im NS-Dokumentationszentrum gezeigt wurde.

Dank auch an die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München für die Bereitstellung eines Tonmitschnitts von einer rechtsextremistischen Veranstaltung.

Sendung vom 15. Oktober 2018 nachhören:

Die Grenzen des Individualismus

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Individualität als hohes Gut gilt, jeder will etwas Besonderes sein, Selbstfindung und Selbstverwirklichung liegen im Trend. In der Sendung vom 7. Juni 2018 diskutierten Wolfgang Goede, Arno Kral und ich über den Individualismus und fragten danach, was diese Strömung für Auswirkungen auf die Individuen selbst und auf die Gesellschaft hat.

Sendungsmitschnitt vom 7. Juni 2018

Eine schriftliche Zusammenfassung der Sendungsinhalte finden Sier hier, verfasst von Wolfgang Goede.